Holzspalter sicher und richtig bedienen

Immer noch wird klassischer Weise das Brennholz mit der Holzaxt gespalten. Diese Tätigkeit setzt aber körperlichen Einsatz und auch Kraft voraus. Daher ist in der Folge ein Muskelkater einzukalkulieren. Sicherlich ist ein solcher nicht schädlich, allerdings birgt das Holz hacken mit der Axt ein großes Verletzungsrisiko. Nicht selten ist es bereits zu typischen Verletzungen am Bein oder der Hand gekommen. Daher bietet sich der Einsatz eines Holzspalters an, der dieses Verletzungsrisiko deutlich minimiert.

Der Holzspalter ist die praktische Alternative zur Axt

Beim Einsatz eines Holzspalters während der Verarbeitung von Brennholz wird der sonst übliche Kraftaufwand deutlich reduziert. Besonders macht sich das bei der Verarbeitung von Harthölzern bemerkbar. Daraus ergeben sich gleich zwei Vorteile, zum einen wird das Verletzungsrisiko deutlich geringer und zum anderen werden sowohl die Muskeln als auch die Gelenke und Knochen geschont.

Die Wahl des richtigen Holzspalters

Hier kommt es auf die Häufigkeit der Verwendung an. Bei der gelegentlichen Nutzung im Privatbereich reicht meist ein kompakter, elektrischer oder mit Benzin betriebener Spalter. Wird er aber häufiger benötigt, sollte es sich um größere Modell handeln. Wichtig ist das der Holzspalter alle relevanten Sicherheitssiegel und Prüfsiegel hat.

Der richtige Umgang mit einem Holzspalter

Wichtig ist vor allem, auf die richtige Ausrüstung während des Holzspaltens zu achten. Eine Schutzbrille, Arbeitshandschuhe und Stahlkappen-Schuhe gehören hier zur unverzichtbaren Ausrüstung. Ganz wichtig ist der Standort des Holzspalters. Er sollte so gewählt werden, dass ein fester Untergrund vorhanden ist, damit das Gerät weder wackeln noch umfallen kann. Ebenso ist darauf zu achten, dass sich im direkten Umfeld des Holzspalters weder Personen noch zerbrechliche Gegenstände befinden sollten. Anderenfalls würde die Gefahr bestehen, dass durch herumfliegende Holzstücke Personen verletzt und Gegenstände zerstört würden.

Grundsätzlich gilt, dass nur frisches Holz quer in einen Holzspalter eingelegt werden darf. Die Spaltrichtung des Holzes und insbesondere von getrocknetem Holz darf nur in Längsrichtung erfolgen, da es ansonsten unkontrolliert zersplittern könnte und die Wucht umherfliegender Teile zu schweren Verletzungen führen könnte. Aus Sicherheitsgründen verfügen Holzspalter in der Regel über eine sogenannte Zweihandbedienung. Sie sorgt dafür, dass das Gerät erst dann seine Arbeit aufnimmt, wenn zwei Hebel oder Schalter gleichzeitig gedrückt werden. Verkantet sich ein Holzstück, oder lassen sich Holzstücke durch Verastungen oder Verwachsungen nicht auf Anhieb spalten oder splittern, muss der Spaltvorgang sofort abgebrochen werden. Schäden am Gerät wären die Folge, zudem kann es zu unkontrollierten Zersplitterungen kommen. Bei diesen Störfällen muss eventuell das Gerät vom Strom genommen werden, falls eine Verkantungen manuell entfernt werden muss. Bei Benzin betriebenen Geräten müssen ggf. die notwendigen Sicherheits- und Wartungsschritte vorgenommen werden.

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